In der neuesten Ausgabe der Publizistik hat Annika Sehl den Sammelband besprochen, in dem die Ergebnisse des Projekts vorgestellt werden. Hier das .pdf des gesamten Rezensionsteils, die Besprechung ist auf S. 217f..
Ein Projektblog des Hans-Bredow-Instituts und der Universität Salzburg
In der neuesten Ausgabe der Publizistik hat Annika Sehl den Sammelband besprochen, in dem die Ergebnisse des Projekts vorgestellt werden. Hier das .pdf des gesamten Rezensionsteils, die Besprechung ist auf S. 217f..
Die Ergebnisse unseres Projekts sind zwischenzeitlich im Vistas-Verlag als Buch erschienen:
Schmidt, Jan-Hinrik/Ingrid Paus-Hasebrink/Uwe Hasebrink (Hrsg.): Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0 – Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Schriftenreihe Medienforschung der LfM Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Band 62. Berlin: Vistas. [Bestellmöglichkeit beim Verlag]
Ergänzend stehen inzwischen auch die Auswertungen der quantitativen Befragung in einem Tabellenband sowie die Dokumentation der qualitativen Interviews zum Download zur Verfügung.
Am 29.4. haben wir im Rahmen eines Pressegesprächs Kernergebnisse unseres Projekts vorgestellt. Eine Pressemitteilung der LfM sowie eine 20seitige Kurzfassung [.pdf] fassen die Studie zusammen; die Langfassung wird im Laufe des Sommers als Buch erscheinen.

Quelle:Fox-Fotoagentur, Uwe Völkner
Am 29.4. wird im Rahmen eines Pressegesprächs bei der Landesanstalt für Medien (LfM) unsere Studie erstmals öffentlich vorgestellt. Aus der Ankündigung:
Wie setzen Jugendliche und junge Erwachsene das Social Web für ihre persönlichen Belange ein? Welche Muster des Umgangs mit Social Web-Angeboten lassen sich beobachten? Wie verschiebt sich das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit? Wie stehen die Befragten zu den möglichen Risiken der entsprechenden Angebote, die sich etwa im Hinblick auf Datenschutz ergeben können? Welche Handlungsnotwendigkeiten ergeben sich aus den Ergebnissen? Auf diese und andere Fragen liefert die Studie Antworten. Erste Ergebnisse werden in einem Pressegespräch präsentiert.
Das Pressegespräch beginnt am Mittwoch, den 29. April 2009 um 11:00 Uhr im Großen Sizungssaal der Landesanstalt für Medien (LfM) Nordhein-Westfalen in Düsseldorf.
Bei gewünschter Teilnahme bitte kurze E-Mail an: info@lfm-nrw.de
Ende vergangener Woche hat unser Projektteam den Abschlußbericht fertig gestellt und an unseren Auftraggeber, die Landesanstalt für Medien, geschickt. Alles in allem sind es etwa 300 Seiten geworden, in denen wir die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsschritte (Angebotsanalysen sowie qualitative und quantitative Befragungen) zusammenfassen, in Bezug auf den Alltag und die Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen diskutieren sowie verschiedene Handlungsbereiche ansprechen.
Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse wird Ende April stattfinden; die Buchpublikation zum Projekt wird voraussichtlich im Sommer 2009 erscheinen und hier im Blog angekündigt.
Zu Jahresbeginn war es hier im Blog etwas ruhiger – nicht aber in unserem Projekt, denn wir befinden uns inzwischen auf der Zielgerade: Ende März werden wir dem Auftraggeber, der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, unseren Abschlußbericht vorlegen. Derzeit gilt es also, die verschiedenen Befunde aus den unterschiedlichen Arbeitsschritten zusammen zu führen und miteinander zu verbinden, um ein aussagekräftiges Bild der Internetnutzung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeichnen zu können.
In diesem Zusammenhang war es sehr hilfreich, dass wir vergangene Woche Gelegenheit hatten, uns mit Kollegen vom JFF (Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) und der Universität Leipzig auszutauschen, die ähnliche Fragestellungen bearbeiten. In den kommenden Monaten werden nicht nur unsere Projektergebnisse vorgestellt, sondern auch Studienbefunde zur Selbstpräsentation und zu medialen Eigenproduktionen von Jugendlichen im Internet sowie der jüngsten Welle des Leipziger Medienkonvergenz-Monitorings präsentiert. Dadurch lässt sich ein besseres Bild zeichnen, was Heranwachsen unter den gegenwärtigen Medienbedingungen bedeutet; wir werden hier im Blog darauf hinweisen, sobald Ergebnisse oder Publikationen öffentlich vorliegen.
Der medienpädagogische Forschungsverbund Südwest führt seit 1998 jedes Jahr die JIM-Studie durch, eine repräsentative Befragung zum Medienumgang der 12-19jährigen in Deutschland (JIM steht für “Jugend, Information, (Multi-)Media”). Ende November ist die Zusammenfassung der diesjährigen Ergebnisse veröffentlicht worden, die auf dieser Seite zu finden ist.
Unsere eigene repräsentative telefonische Befragung ist komplementär zur JIM-Studie zu sehen, da wir einige Aspekte (z.B. die technische Ausstattung) nicht abfragen, dafür in anderen Punkten (z.B. die Nutzung spezifischer Medien oder Kanäle für bestimmte kommunikative Zwecke) stärker ins Detail gehen. So oder so sind die Ergebnisse der JIM-Studie sehr interessant, hier einige zentrale Befunde aus unserer Sicht:
Zusätzlich zu der telefonischen Repräsentativbefragung wurde ein qualitative Nachbefragung von 106 Jugendlichen durchgeführt, die einzelne Themen vertiefte. Erste Ergebnisse sind in dieser Präsentation enthalten.
150 Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bildungswesen befassten sich am 26. November in München mit der Frage, was Kinder und Jugendliche an den Angeboten des Social Web fasziniert. Im Rahmen der Veranstaltung “1-2-3-ins Netz gegegangen. Wie medienkompetent bewegen sich Heranwachsende in Online-Gemeinschaften” (organisiert von der BLM) wurde zum einen ein Überblick über die verschiedenen Angebote (inbesondere Social Network Sites) gegeben. Die Plattformen bieten Vieles, was (nicht nur) Jugendlichen Spaß macht: Fotos hochladen, Texte austauschen, Freundschaften knüpfen und pflegen, mit allen vernetzt sein uvm. Die Chancen dieser Online-Gemeinschaften nutzen zu können und die Risiken weitgehend zu minimieren stellt Heranwachsende, aber auch Eltern und Lehrer vor neue Herausforderungen, denen sich am besten begegnen lässt, wenn man sich mit ihnen gemeinsam auseinandersetzt.
Schon vor einiger Zeit kündigte das SchülerVZ-Team auf der schuelervz.net Website an, Unterrichtsmaterialien zum Download bereitzustellen. Sie sollen es Lehrern erleichtern, mit Klassen über die Nutzung von Sozialen Netzwerkseiten, Öffentlichkeitsbewusstsein, schützenswerte Daten und Verhaltensempfehlungen für Online-Plattformen zu diskutieren. Diese Arbeitsmappen sind jetzt verfügbar. Weiterlesen…
Titel: Privatsphärenschutz in Soziale-Netzwerke- Plattformen
Von: FraunhoferInstitut für Sichere Informationstechnologie SIT
Veröffentlichungsdatum: September 2008
Die Studie des Frauenhoferinstituts für Sichere Informationstechnologie untersucht sieben Social Networking Plattformen darauf hin, wie ein Anwender die Informationsflüsse seiner personenbezogener Daten auf diesen Seiten steuern kann. Weiterlesen…